Reise vor Ziel

Jeden Tag ein neues Abenteuer mit Carado auf Korsika

Es ist ein Urlaub für die Getriebenen, die Rastlosen. Für die, denen es nicht reicht den selben Pool zwei Wochen lang zu sehen. Für die, die das Aufbrechen und Ankommen suchen. Und für die, die das alles trotz oder gerade wegen ihrer kleinen Kinder nicht aufgeben wollen. Und die werden belohnt. Mit Freiheit und Abenteuern und strahlenden Kinderaugen, wie sie einem ein Hotelurlaub kaum geben kann. Zumindest nicht, wenn man – wie wir – getrieben und rastlos ist.

Es ist immer die kalte Jahreszeit, in der wir unsere Urlaube planen. Wenn die Nächte lang und die Klamotten dick sind. Genau dann sehnen wir uns nach der Sonne, nach Wasser und warmen Abenden. Nach jenem Gefühl, welches so schwierig in Worte zu fassen ist und welches sich nur nach langen Tagen voller Erlebnisse einstellt. Diese wohlige Schwere, die sich nur nach anspruchsvollen, aber schönen Stunden über einen legt und die am besten mit gutem Wein serviert wird.


Nach Empfehlungen aus dem Freundeskreis entschieden wir uns dieses Jahr für Korsika. Die Insel verspricht eine Mischung aus sanften Sandstränden, felsigen Klippen, mediterranen Hafenstädten und hohen Bergen mit idyllischen Dörfern in den weiten, bewaldeten Flanken. Aber wie erkundet man eine so abwechslungsreiche Insel? Wie wird man ihr gerecht? Für uns viel die Wahl schnell auf ein Reisemobil. Wir wollten nicht an einen Ort gebunden sein und von dort aus nur Tagesausflüge nach dem Frühstück mit pünktlicher Rückkehr zum Abendessen im Hotel unternehmen.

Carado hat dabei genau das im Angebot, was wir suchen: Den T457 pro. Groß genug für vier Personen. Mit einem Bett für die Eltern und einem Hubbett unter Decke, welches die Kids lieben. Eine Dusche, um Sand und Salz eines Tages am Meer abzuwaschen und einem Kochbereich, in dem man auch zu zweit genug Platz hat das Abendessen zuzubereiten, während die Kinder draußen herumrennen. Außerdem mit genug Leistung, um auch die steilsten Pässe der Insel locker zu bewältigen. Für uns der ideale mobile Ausgangspunkt unseres Abenteuers.


Die Monate vergehen und unser Urlaub rückt näher. Anders als oft in der Vergangenheit planen wir aber nicht jedes Detail. Wir wollen uns voll auf den mobilen, ungebundenen Lebensstil einlassen. Spontan entscheiden, wo wir die nächste Nacht verbringen und was wir am Folgetage erleben wollen. Dank eines kalten, verregneten Sommers kommt die Vorfreude auf Sonne selbst kurz vor der Abfahrt wieder auf und so starten wir ohne Reservierung vor Ort und nur mit der Buchung der Hinfahrt per Fähre unsere Fahrt über die Alpen Richtung Mittelmeer.

Die Anreise durch die Nacht verläuft ruhig, die Überfahrt per Fähre entspannt und erst kurz bevor wir anlanden, suchen wir uns einen nahen Campingplatz am Strand. Heute wollen wir nur ankommen und das Meer spüren.


Jegliche Müdigkeit von der Anreise verfliegt direkt als wir mit den Badesachen in der Hand die wenigen Meter vom Reisemobil zum Strand zurücklegen. Die Kinder können ihre Vorfreude kaum zügeln und das sollen sie auch nicht, während sie vor uns Richtung Wasser rennen. Wir bleiben dort, bis die Sonne am Horizont verschwindet. Der Fünfjährige bekommt nicht genug von den großen Wellen, während die Dreijährige quasi mehr unter als über Wasser zu sehen ist. Erst spät kommen wir zurück zum Reisemobil in dem die Kids quasi sofort einschlafen.


Wir sitzen noch draußen. Einen guten Weißwein in der Hand, mit dem Blick aufs Meer hinaus und dem Rauschen der Wellen in den Ohren. Wir entscheiden uns, noch etwas zu bleiben und erkunden am nächsten Tag den Strand in beide Richtungen.


Erst nach der folgenden Nacht fahren wir weiter nach Süden. Halten an, wo es uns gefällt und leben nur in den Tag hinein. Lassen uns treiben. Urlaub darf mehr sein, als sich nur bekochen zu lassen und das Bett gemacht zu bekommen. Urlaub darf uns den Alltag entreissen und uns planlos zurücklassen. Darf uns spüren lassen, dass es Möglichkeiten sind, die unseren Weg bestimmen und nicht Routinen und Zwänge.


(...)

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